Das Projekt
Das Eis der Arktis schmilzt unerbittlich und mit ihm der Lebens-
raum der Eisbären.
Noch gibt es etwa 25.000 Tiere - doch ihr Überleben ist gefährdet.
Seit 2006 steht der Eisbär auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere.
Der Eisbär ziert seit vielen Jahren die Verpackung der WICK Blau Halsbonbons.
Was liegt also näher, als dass WICK einen Beitrag zum Schutz der gefährdeten Arktisbewohner leistet:
Mit dem WICK Blau Arktis Projekt unterstützt WICK den WWF bei seinem Engagement zum Schutz der Arktis.
Von jeder Aktionspackung WICK Blau oder WICK Atemfrei geht deshalb ein Beitrag an den WWF.
Der Schutz der Arktis ist überlebensnotwendig für uns alle.
Die nördliche Eiswüste ist nicht nur ein einzigartiger Lebensraum, sondern ein entscheidender Regler für das Weltklima. Die riesigen Schnee- und Eisflächen wirken wie ein gigantischer Spiegel, sie reflektieren einen großen Teil der Sonnenenergie ins All und helfen dadurch, die Temperaturen in der Erdatmosphäre zu regulieren. Man kann diesen Effekt bei Sonnenschein leicht
selbst testen: Eine schwarze Fläche heizt sich in der Sonne auf, eine weiße bleibt deutlich kühler. Wenn die Eisfläche der Arktis schmilzt, also kleiner wird, kann nicht mehr so viel Sonnenenergie reflektiert werden - das gesamte Wettersystem auf der Erde wird gestört.
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Der Treibhauseffekt: Das Prinzip des Lebens wird für den Eisbären zur Todesfalle

Das arktische Eisschild schmilzt, weil sich die Erdatmosphäre Jahr für Jahr allmählich erwärmt. Die Erwärmung folgt einem Prinzip, das erst das Leben auf der Erde ermöglicht: dem Treib-
hauseffekt. Vor allem Wasserdampf und Gase wie Kohlendioxid und Methan funktionieren wie die Scheiben eines Treibhauses:
Sie halten einen Teil der von der Erde in Richtung Weltraum abgestrahlten langwelligen
Wärmestrahlung in der Erdatmosphäre. Ohne diesen Effekt läge die bodennahe, durchschnittliche Luft-
temperatur auf unserer Erde bei ungemütlichen minus achtzehn Grad.
Seit Beginn der industriellen Revolution ist jedoch der Anteil der Treibhausgase in der Atmosphäre ges-
tiegen. Hauptverursacher ist der Mensch: Die Erhöhung der Konzentration der Treibhaus-
gase (CO2 um etwa 35 % durch Verbrennung von fossilen Energieträgern; Methan um ca. 150 % durch Reisanbau, Rinderzucht und Müllfäulnis) führte zu einer Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur um zirka 0,6 Grad Celsius in den letzten 100 Jahren. Das Ab-
holzen großer Waldflächen verstärkt den Treibhauseffekt, da große Mengen des im Holz gebundenen Kohlenstoffs als CO2 freigesetzt werden. Schließlich werfen die schmelzenden Polkappen weniger Sonnenenergie zurück ins All und treiben die Temperaturen zusätzlich in die Höhe.
Zwar gab es in der geologischen Vergangenheit der Erde ebenfalls starke Klimaschwankungen, jedoch ist der derzeitige atmosphärische Kohlendioxidgehalt vermut-
lich der höchste Wert seit 20 Millionen Jahren. Klimaforscher prognostizieren bis Ende dieses Jahrhunderts einen weiteren Anstieg um 1,4 bis 5,8 Grad Celsius. Welcher Wert tatsächlich erreicht wird, hängt davon ab, inwieweit es uns gelingt, den Ausstoß an Treibhausgasen zu begrenzen und wie sensibel das komplexe Klimasystem schließlich reagiert.
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Arktis - das Frühwarnsystem für unser Klima

Der Klimawandel betrifft die ganze Welt. Aber das Klima verändert sich nicht an allen Orten der Welt gleichmäßig. Vor allem in der Arktis nimmt die Erwärmung wesentlich stärker zu als in den Tropen. Die Temperatur hat sich hier in den letzten Jahren mehr als doppelt so schnell erhöht wie im Rest der Welt. Allein seit 1950 ist die Durchschnittstemperatur in einigen Teilen der Arktis um bis zu vier Grad Celsius gestiegen. Bis Ende
des Jahr-
hunderts wird eine weitere Erwärmung von drei bis fünf Grad Celsius über dem Land und vier bis sieben Grad Celsius über dem Meer erwartet. Gleich-
zeitig hat die Ausdehnung des arktischen Packeises seit Mitte der 1970er Jahr um etwa acht Prozent abgenommen - das entspricht einer Fläche in der Größe von Schweden, Norwegen und Dänemark. Auch die Stärke des Eises im Sommer ist in den letzten dreißig Jahren um vierzig Prozent zurückgegangen. Im Sommer 2008 war die Nordwest-Passage durch das Nordpolarmeer zum ersten Mal seit Menschengedenken eisfrei. Nach heutigen Prognosen ist es wahrscheinlich, dass sich das Eis des Nordpolarmeeres bereits Mitte dieses Jahrhunderts in den Sommermonaten völlig zurückgezogen haben wird. Für viele der Eisbären, deren Namen die Arktis bis heute trägt, käme dies einem Todesurteil gleich.
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