Interview mit der Eisbär Patrouille

Am äußersten Ende des Eurasischen Kontinents in Ostsibirien, wo sich West und Ost begegnen, liegt Tschukotka. Das Leben in dieser Polarregion ist hart. Doch seit einigen Jahren müssen die Menschen dieses Landes gegen einen neuen, unsichtbaren, mächtigen Gegner kämpfen: den Klimawandel.

Vlad Kavry

Vladilen Ivanovich Kavry aus dem Dorf Vankarem bestätigt: „Das Eis bricht heute einen Monat früher auf als vor einigen Jahren.“ Die Eisbären brauchen das Seeeis, um Robben zu jagen. Ohne das Packeis schrumpft ihr Jagdrevier und die Eisbären werden zu einem Problem, weil sie in den Dörfern nach Futter suchen und oft Schlittenhunde angreifen. "Zehn Eisbären an einem Tag sind nichts Ungewöhnliches mehr“, erzählt Vlad Kavry.

Können Sie uns einen typischen Arbeitstag beschreiben?
Welche Strecken legen Sie auf Ihren Patrouillen zurück und wie lange sind
Sie bei einem Patrouillengang unterwegs?
Gibt es besonders denkwürdige Begegnungen mit Eisbären? Oder andere
erzählenswerte Begebenheiten auf Ihren Patrouillengängen?
Wie verhalten Sie sich, wenn Sie einem Polar Bär gegenüberstehen? Ist das
nicht gefährlich?
Wie beeinflussen die Veränderungen das Verhalten der Eisbären und der
anderen Arktis-Bewohner?
Die Eisbär-Patrouille existiert seit 2007. Welche Ergebnisse haben Sie bislang
mit Ihrer Arbeit erzielt?
Wie viele Menschen leben in Tschukotka?
Welche Bedeutung hat der Eisbär für die Menschen in Tschukota? Wie würden
Sie das Verhältnis zwischen Bär und Mensch beschreiben?
Gibt es Legenden über Eisbären in Tschukota? Würden Sie uns eine erzählen?


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Wussten Sie, dass...
die Temperatur in der Arktis im Winter durchschnittlich minus 30 Grad Celsius beträgt?
 
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Video der Eisbär-Patrouille

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